Kaffee perfekt zubereiten – fünf typische Fehler, die Du vermeiden solltest

Kaffee perfekt zubereiten – fünf typische Fehler, die Du vermeiden solltest

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Für viele Menschen ist es das tägliche Ritual am Morgen: Das Kaffeekochen. Mit seinem herrlich duftenden Aroma weckt der Kaffee die Lebensgeister und lässt uns gut gelaunt und munter in den Tag starten.

Doch was macht den perfekten Kaffee aus? Nicht nur der eigentliche Brühvorgang, auch die Lagerung des Kaffees entscheidet maßgeblich über Geschmack und Aroma. Damit Deine Tasse Kaffee am Morgen zu einem ganz besonderen Genusserlebnis wird, zeigen wir Dir, worauf es bei der Kaffeezubereitung ankommt. Diese fünf Fehler solltest Du vermeiden.

1. Gemahlenen Kaffee Kaufen

Kaffee aus frisch gemahlenen Bohnen ist aromatischer als vorgemahlener Kaffee und behält wesentlich länger sein intensives Aroma. Zum Vergleich: Bohnen kannst Du etwa vier bis sechs Wochen lagern, gemahlener Kaffee hingegen schmeckt bereits nach nur etwa zwei Wochen fad. Und wer liebt ihn nicht: Den Geruch von frisch gemahlenem Kaffee. Wie Du siehst, lohnt es sich, beim Kaffee bestellen in Bohnen statt in vorgemahlenen Kaffee zu investieren. Doch auch hier gilt: Bitte keine Hamsterkäufe. Selbst die beste Bohne verliert bereits nach der Röstung ein wenig an Geschmack. Je schneller der Kaffee verbraucht wird, desto besser. Hast Du keinen Kaffeevollautomaten, der den Mahlvorgang für Dich übernimmt, kannst Du die Bohnen auch mit einer Kaffeemühle verarbeiten. Das hat den Vorteil, dass Du selbst über den Mahlgrad Deines Kaffees entscheiden kannst. Wie intensiv der Kaffee gemahlen werden sollte, hängt von der Länge der Brühdauer ab: Je länger der Kaffee mit Wasser in Kontakt kommt, desto gröber sollte er gemahlen werden. Für Filterkaffe, der beispielsweise mit einer French Press zubereitet wird, eignet sich eine grobe Mahlung, für Espresso aus der Maschine eine feine Mahlung. Achte in jedem Fall darauf, nur so viel Kaffee zu mahlen, wie Du zum Kaffeekochen benötigst. Hast Du doch einmal Kaffeepulver übrig, so solltest Du es innerhalb von einer Woche verbrauchen.

2. Teure Maschine mit billigen Bohnen

Mit einem Kaffeevollautomaten können vielfältige Kaffeekreationen gezaubert werden. Ob schwarzer Kaffee, Espresso, Latte Macchiato oder Cappuccino – dem Kaffeegenuss sind keine Grenzen gesetzt. Doch eine teure Kaffeemaschine ist kein Garant für guten Kaffee. Nicht nur die Maschine an sich, sondern auch die Kaffeebohnen bestimmen den Geschmack des fertigen Getränks. Auch die hochwertigste Maschine kann aus billigen Bohnen keinen guten Kaffee zaubern. Für ein perfektes Ergebnis solltest Du demnach auf die Qualität der Kaffeebohnen für Vollautomaten achten, die entscheidend von den drei Faktoren Röstung, Herkunft und Frische beeinflusst wird. Beim Röstvorgang entsteht das typische Kaffeearoma. Für einen hochwertigen Kaffee müssen die Röstdauer und die -temperatur genau aufeinander abgestimmt werden. Natürlich entscheiden auch die individuellen Vorlieben über den guten Geschmack. Einige bevorzugen hell gerösteten Kaffee, der mild im Geschmack ist. Andere wiederum mögen einen kräftigeren, dunkel gerösteten Kaffee. Bei der Herkunft der Bohnen können grundsätzlich zwei Sorten voneinander unterschieden werden: Arabicabohnen stammen aus Südamerika und Ostafrika und werden dort in Höhenlagen angebaut. Der Anbau der aus Westafrika und Asien stammenden Robustabohnen findet hingegen in niedrigeren Regionen statt. Generell gilt: Je höher die Bohnen angebaut werden, desto höher ist ihre Qualität. Jedoch entscheidet auch hier letztendlich der persönliche Geschmack. Frisch gebrüht schmeckt der Kaffee natürlich am besten. Achte daher darauf, den frischen Kaffee möglichst bald zu trinken. Wird fertig gekochter Kaffee über längere Zeit warmgehalten, kann sich das Aroma verflüchtigen.

3. Falsche Wassertemperatur

Kaffee besteht zu einem Großteil aus Wasser. Die Wassertemperatur während des Brühvorgangs bestimmt maßgeblich, wie viele Aromastoffe aus dem Kaffee extrahiert werden und daher letztendlich auch über den guten Geschmack des Kaffees. Verwendest Du zu kaltes Wasser, kann das Aroma darunter leiden und der Kaffee wässrig schmecken. Kochendes Wasser ist auch nicht geeignet, da dieses den Kaffee fermentiert und Bitterstoffe freigesetzt werden. Die ideale Temperatur beträgt zwischen 92° und 96°. Unmittelbar nach dem Aufkochen hat das Wasser eine Temperatur von ca. 100°, was den Kaffee verbrennen lässt und dem Aroma schadet. Empfehlenswert ist es daher, das Wasser nach dem Kochen noch einige Sekunden stehen zu lassen, bevor es zum Kaffeekochen verwendet wird. Durch das Aufbrühen von Hand, beispielsweise mit einem Filter oder einer French Press, kannst Du die Wassertemperatur natürlich am besten kontrollieren. Wenn vorhanden, kannst Du hierfür ein Thermometer verwenden.

4. Kaffee im Kühlschrank aufbewahren

Da Kaffee ein empfindliches Naturprodukt ist, sollte er schonend behandelt und optimal gelagert werden. Ein guter Aufbewahrungsort schützt den Kaffee vor Sauerstoff, Feuchtigkeit, Wärme und Licht. Wer jetzt hier an den Kühlschrank denkt, der sei gewarnt: Kaffee tendiert dazu, schnell die Aromen anderer Lebensmittel anzunehmen. Außerdem sammelt sich durch den Temperaturunterschied schnell Kondenswasser im Kaffee. Und Feuchtigkeit ist bekanntlich der Feind des Kaffees. Lagere ihn daher besser in einem Küchenschrank oder einer Vorratskammer. Achte jedoch darauf, dass Du ihn nicht neben geruchsintensiven Lebensmitteln platzierst, sondern einen geruchs- und geschmacksneutralen Ort für die Lagerung auswählst. 

5. Falsches Umfüllen

Achte darauf, dass kein Sauerstoff an die Kaffeebohnen gelangt. Dieser lässt die im Kaffee enthaltenen Öle und Fette oxidieren und sorgt dafür, dass sich die Kaffeearomen verflüchtigen. Das gilt vor allem für gemahlenen Kaffee. Denn, je feiner Kaffee gemahlen ist, umso mehr Verdunstungsfläche besitzt er. Bei einem Umfüllen des Kaffees in eine Dose können sich seine Öle am Rand des Behältnisses absetzen und den Kaffee daraufhin ranzig schmecken lassen. Wer lange das volle Aroma seines Kaffees genießen möchte, der sollte die Bohnen daher nicht umfüllen. Besser sind sie in der Originalverpackung aufgehoben, die mit einem Clip verschlossen wird. Alternativ empfiehlt sich auch die Lagerung in lebensmittelechten, luftdichten Behältnissen, wie beispielsweise Keramik- oder Porzellanbehältern. Von einer Aufbewahrung des Kaffees in Plastikdosen ist abzusehen. Plastik besitzt meist einen Eigengeruch, der sich schnell auf den Kaffee übertragen kann.

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